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Die Mercedes hatten es schwer
Mercedes erlebte in Zandvoort eine ziemliche Klatsche, als sich gleich alle vier Audi vor ihnen platzierten
(Motorsport-Total.com) - Mercedes hatte es an diesem Wochenende von Anfang schwer. Wenn man die 10 Kilogramm mehr Gewicht betrachtet, kann man das sogar wörtlich nehmen. In allen Trainingssessions waren die Audi gleich im Pulk ganz vorne. Auch im Qualifying überzeugten die Ingolstädter. Als sich in der ersten Kurve auch noch Martin Tomczyk auf den vierten Rang setze, war eigentlich alles vorbei. Bruno Spengler, Paul Di Resta und Jamie Green reihten sich dahinter ein und mussten zusehen, wie ihnen die Audi davonfuhren. Bernd Schneider blieb im Mittelfeld stecken und kam auch dort nicht vorwärts.
So hatte Spengler in der siebten Runde bereits fast vier Sekunden Rückstand auf Tomczyk. Bei den ersten Boxenstopps konnte Green an Di Resta vorbeiziehen. Den Schotten erwischte es beim zweiten Stopp erneut, als die hintere linke Radmutter nicht mehr festzuziehen war. "Wir hatten kleiner Probleme und wir müssen jetzt analysieren warum, damit wir am Nürburgring wieder an der Spitze sind." Immerhin kam er noch als Siebter über die Ziellinie und holte Punkte.
Dieses Fazit zieht auch Jamie Green: "Schlussendlich bin ich angekommen und konnte Punkte sammeln." Bei dem Briten ging schon der Start daneben, den er ziemlich verschlafen hatte. "Ich hatte keine gute Reaktion als die Lichter ausgegangen sind", gab er zu. So büßte er alleine bis zur ersten Kurve drei Positionen ein. "Ich konnte wieder einen Platz gewinnen, aber Platz sechs und wenige Punkte ist etwas enttäuschend." Er hat in der Meisterschaft einen Platz eingebüßt und liegt jetzt auf der dritten Position. Allerdings mit nur einem Punkt Rückstand auf Ekström und sechs Zähler auf Timo Scheider. Es ist also noch nichts verloren.
Immerhin konnte Bruno Spengler noch auf der fünften Position ins Ziel kommen. Allerdings nahm er dabei Green genau den Punkt ab, der den Briten auf der zweiten Tabellenposition gehalten hätten. Ein schlechtes Wochenende erlebte wieder Bernd Schneider, der den Sprung in die Punkte nicht schaffte. Er hat nur elf Punkte in der Gesamtwertung und kann damit die Meisterschaft endgültig abhaken.
So ist nun auch die Vorfreude auf Nürburgring groß bei den Mercedes-Piloten. Dort kommt ihnen nicht nur der Kurs, sondern auch das Gewicht entgegen. Da die Audi einladen und die Mercedes ausladen, sind beide wieder gleich schwer. Auch bei den Zeiten werden sich die beiden Hersteller wohl wieder auf Augenhöhe treffen.











