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Fall Schneider - Rockenfeller Teil zwei
Auch im Rennen krachte es zwischen Bernd Schneider und Mike Rockenfeller - Lachender Dritter war Markus Winkelhock
(Motorsport-Total.com) - Nach dem Qualifying sah Bernd Schneider auch im Rennen wie rot und zwar den Audi von Mike Rockenfeller vor sich. Schneider hatte sich nach dem Zeittraining am Samstag über den Jahreswagenpiloten beschwert, dass er ihm die Runde kaputt gemacht hätte. Im Rennen folgte dann der zweite Teil: Er hing rundenlang hinter Rockenfeller fest. Als es zum Lackaustausch um Rang acht kam, nutzte Markus Winkelhock die Chance und überholte beide. Der lachende Dritte kassierte den Punkt und Schneider war wieder auf Rang neun.
Mike Rockenfeller hatte einen sehr guten Start erwischt und konnte gleich die achte Position übernehmen. Allerdings kostete ihn beim ersten Stopp eine heruntergefallene Mutter wertvolle Zeit. Trotzdem konnte er Rang acht halten und lag im dritten Stint vor Schneider. "Im dritten Stint hatte ich mit den Reifen zu kämpfen und hatte dann die ganze Zeit Bernd Schneider hinter mir, der klar schneller war", gab Rockenfeller zu. Doch er konnte ihn hinter sich halten, bis ihm zwei Runden vor Schluss ein Fehler passierte: "Ich hab beim Runterschalten den Gang nicht richtig reinbekommen und bin ein bisschen neben die Linie gekommen." Es ging nebeneinander in die Kurve und Markus Winkelhock konnte überholen.
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Für Rockenfeller ein faires Manöver, für Schneider aber nicht: "Nachdem er mir gestern meine Runde kaputt gemacht hat, war es schwer nach vorne zu kommen. Er ist mir absichtlich ins Auto gefahren." Rockenfeller kontert: "Ich habe für den Punkt gekämpft, ist doch klar und will den auch nicht zwei Runden vor Schluss abgeben. Bevor solche Äußerungen kommen, sollte er es sich nochmal im Fernsehen anschauen." Auch die Rennleitung sah keinen Handlungsbedarf und wertete dies Szene als normalen Motorsport.
Lachender Dritter war Markus Winkelhock, der sich am Ende über den Punkt freuen durfte. "Die haben sich beide ein bisschen aneinander gelehnt." Die beiden haben dadurch am Schwung verloren, den Winkelhock weiterhin hatte und vorbeiziehen konnte. "Ich war zum Glück auf der Innenseite zum Anbremsen der Schikane." Damit blieb der Punkt innerhalb der Team-Rosberg-Familie.












