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Robin Frijns: Hohe Erwartungen und alte Bekannte in der DTM

Audi setzt in DTM-Neuling Robin Frijns hohe Erwartungen, doch der Niederländer lässt sich nicht beeindrucken - Müller: "Robin hat gezeigt, dass er Sieganwärter ist"

(Motorsport-Total.com) - Für viele ist der DTM-Neuzugang Robin Frijns ein unbeschriebenes Blatt. Doch der Niederländer hat sich in der Motorsportszene trotz seines noch jungen Alters bereits einen Namen gemacht. Seit 2015 gehört der 26-Jährige zum Audi-Kader und gewann 2015 und 2017 die Meisterschaft in der Blancpain-GT-Serie. Bei den 24 Stunden am Nürburgring 2017 belegte er gemeinsam mit DTM-Pilot Nico Müller den dritten Platz.

Robin Frijns, Nico Müller

Robin Frijns (li.) und Nico Müller (re.) kennen sich aus ihrer GT-Zeit bei Audi Zoom

In den Nachwuchsserien Formel BMW (2010), Formel Renault 2.0 (2011) und Formel Renault 3.5 (2012) holte Frijns den Titel und gewann 2013 in der GP2-Serie mit dem deutschen Team von Hilmer Motorsport ein Rennen. Außerdem fungierte er als Formel-1-Testfahrer bei Sauber (2013) und Caterham (2014). Von 2015 bis 2016 war er in der Elektrorennserie Formel E für Andretti unterwegs.

Im vergangenen November wurde Frijns beim prestigeträchtigen GT-World-Cup in Macau Zweiter hinter Mercedes-DTM-Pilot Edoardo Mortara. Anfang Februar siegte der Audi-Mann beim 12-Stunden-Rennen im australischen Bathurst und startete erfolgreich in die Saison 2018.

Ein fliegender Holländer?

"Robin ist ein sehr talentierter Rennfahrer. Er hat in allen Rennautos, die er bisher gefahren ist, gezeigt, dass er ein Sieganwärter ist. Ich gehe davon aus, dass er in der DTM zeigen wird, dass er auch ein solches Auto schnell bewegen kann", sagt Nico Müller im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' über seinen neuen Kollegen in der DTM.

"Wir haben uns auch schon Autos geteilt, zum Beispiel beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring im vergangenen Jahr. Das hat sehr gut funktioniert. Jetzt werden wir in der DTM miteinander zu tun haben, ich freue mich schon darauf", so der Schweizer weiter.


Fotostrecke: Die Audi-DTM-Piloten 2018

Frijns möchte in diesem Jahr neben der DTM auch wieder in der Blancpain-GT-Serie starten, sofern es die Terminüberschneidungen zulassen. "Durch das Programm in der DTM werde ich zwei von fünf Rennen verpassen. Ich werde versuchen, bei den anderen drei Rennen dabei zu sein", erklärt der Mann aus Maastricht gegenüber 'Motorsport-Total.com'.

Doppelprogramm für Frijns

"Ich möchte dort weiterhin fahren, weil ich die vergangenen drei Jahre mit Stuart (Leonard; Anm. d. Red.) gefahren bin und wir gemeinsam den Titel gewonnen haben", so Frijns, der auch bei den 24-Stunden-Rennen am Nürburgring und in Spa für die Ingolstädter an den Start gehen wird. Doch das Engagement in der DTM hat für ihn Priorität.

Im Deutschen Tourenwagen Masters beginnt für Frijns ein neues Kapitel. Beim Young-Driver-Test 2013 im spanischen Monteblanco saß er zuletzt in einem DTM-Auto. Seitdem hat sich viel getan: Neue Autos und neue Regeln wurden eingeführt. Die Audianer erwarten viel von ihrem Neuzugang, doch der 26-Jährige stapelt tief: "Ich habe keine Erwartungen. Ich bekomme die Möglichkeit und ich möchte meine Sache ordentlich machen. Es gibt nicht viele Testgelegenheit vor der Saison, deshalb müssen wir sehen, wie es läuft."

"Audi hat im vergangenen Jahr die Meisterschaft gewonnen, wir haben ein gutes Auto und wir haben das Paket, um wieder um den Titel zu kämpfen. Ich werde einfach mein Bestes geben und schauen, wo ich in der Saisonmitte stehe", sagt er.

In der vergangenen Saison gewann Rene Rast als Rookie in seinem ersten DTM-Jahr auf Anhieb die Meisterschaft. Vielleicht gelingt Frijns ein ähnliches Meisterstück.

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