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Michael Schumacher: Formel 1 ist nicht zu schnell

10. April 2004 - 10:44 Uhr

Schumacher hat nicht die gleichen Bedenken wie FIA-Präsident Mosley, dass die Formel 1 vielleicht zu schnell geworden ist

Michael Schumacher
Empfindet die Formel 1 als nicht zu schnell: Michael Schumacher
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Für Aufregung in der Szene sorgte in dieser Woche FIA-Präsident Max Mosley mit seiner Ankündigung, man werde die Kurvengeschwindigkeiten untersuchen und zur Not noch in dieser Saison die "Notbremse" ziehen. Der Brite hatte Bedenken geäußert, dass die Formel 1 über den Winter zu schnell geworden sein könnte. Auch Fahrer wie Jarno Trulli oder David Coulthard hatten in den letzten Monaten die Formel 1 als gefährlich schnell dargestellt.

Michael Schumacher, Vertreter der Fahrervereinigung GPDA und in Sicherheitsfragen damit einer der wichtigsten Ansprechpartner im Formel-1-Lager, sieht gegenüber unseren Kollegen von 'autosport.com' jedoch keinen Bedarf für eine Einbremsung der Autos: "Klar, die Geschwindigkeiten sind in den vergangenen paar Jahren höher geworden, aber ich denke nicht, dass sie gefährlich oder problematisch sind. Ich glaube nicht, dass wir etwas verändern sollten. Es gibt keinen Grund, um im Moment in Panik zu verfallen."

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Auch Teamkollege Rubens Barrichello stimmt Schumacher zu. Abgesehen davon sollte man sich in Ruhe hinsetzen und keine überstürzten Veränderungen vornehmen, erklärte der Brasilianer. Auch Jenson Button und Mark Webber sprachen sich in der Blitzumfrage gegen eine Einbremsung der Formel 1 aus.