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Buemi: "Ein großer Schritt nach vorn"
Eben noch Formel 3 Euro Serie, jetzt Formel 1 als Testpilot bei Red Bull: Sébastien Buemi hat es verstanden, seine Chancen zu nutzen
(Motorsport-Total.com) - Sébastien Buemi ist ein gutes Beispiel für einen Nachwuchspiloten, der seine Chance nutzt, wenn sie sich ihm bietet. Zu Beginn der Saison 2007 war der Schweizer "nur" Formel-3-Pilot und fuhr in Diensten von Mücke-Motorsport in der Euro Serie. Die Formel 1 schien damals für ihn noch weit weg. Jetzt, nicht einmal ein Jahr später, hat Buemi den Sprung in die Königsklasse geschafft. Red Bull hat ihn als offiziellen Test- und Reservefahrer unter Vertrag genommen.
Die Chance bot sich dem heute 19-Jährigen Ende Mai 2007. Als Ersatzmann für den verletzten Michael Ammermüller kam er in Monaco zu seinem ersten Einsatz in der GP2. Der Schweizer machte seinen Job bei ART gut und wurde im Juli endgültig ins ART-Team geholt. Buemi fuhr fünf weitere Rennwochenenden in der GP2, das Finale ließ er jedoch aus, um sich seiner Hauptaufgabe zu widmen - dem Titelkampf in der Formel 3 Euro Serie. Dort musste er sich Romain Grosjean knapp geschlagen geben und wurde Vizemeister. So ganz nebenbei vertrat Buemi dann auch noch die Schweizer Farben in der A1GP-Serie.
Der Eindruck, den der Kart-Europameister von 2002 in der vergangenen Saison hinterlassen hat, war gut genug für den Einstieg in die Formel 1. Neben seiner Testarbeit wird der 19-jährige Red Bull Junior 2008 in der GP2 für Christian Horners Arden-Team fahren und damit weitere Rennpraxis sammeln.
"Diese Verpflichtung ist für mich ein großer Schritt nach vorne", sagte Buemi. "Ich freue mich sehr und danke Red Bull, die mich seit 2005 in den unteren Klassen unterstützt haben. Ich werde mein Bestes geben und versuchen, mein Engagement in der GP2 mit meinen Aufgaben bei Red Bull Racing zu vereinbaren. Ich freue mich auf das anstehende Jahr."









