Exklusive Leserreise zur Formel 1
GP Monaco - 24.05.2009Der Grand Prix von Monaco in Monte Carlo ist DAS "Stelldichein" der Prominenz – Hollywood Stars aus aller Welt kommen mit Yacht oder Heli – oft aus dem nur wenige Kilometer entfernten Cannes, wo zumeist zeitgleich die Filmfestspiele stattfinden - feiern und präsentieren sich hautnah dem gemeinen Volk. Aber vor allem für die VIPs aus Motorsport, Medien und Politik ist Monaco ein Muss, denn wer hier nicht ist, ist out. Leistungspaket: Hotel, Transfer und Sitzplatz
Preis p.P. ab 1.069,- EURZum Tickets- & Reisen-Shop
Motorsport gibt es auch mobil!
Kostenlos: Link zum Portal per SMS
Im Handy-Simulator anschauen
Fanartikel
DVD Lewis HamiltonHi. Ich bin Lewis Hamilton. Irgendwann moechte ich in Ihrem Auto Weltmeister werden., sagte Hamilton im Alter von 10 Jahren zu McLaren-Teamchef Ron Dennis. 2007 ging der Brite tatsaechlich für die »Silberpfeile« an den Start. Er begann seine Formel-1-Karriere sensationell mit neun Podestplaetzen hintereinander, feierte insgesamt vier Grand- Prix-Siege, fuehrte die Weltmeisterschaft bis zum allerletzten Grand Prix in Brasilien an und verlor die Krone dort um einen einzigen Punkt. Was er bis dahin geleistet hatte, war an Superlativen nicht mehr zu uebertreffen und brachte saemtliche Experten zum Staunen. Lewis Hamilton ist in die Szene eingedrungen wie ein Hurrikan. Auf dieser DVD erzaehlen Interviews und spektakulaere Rennaufnahmen die einmalige Geschichte des Wunderknaben und ersten farbigen Formel-1-Rennfahrers _ Lewis Hamilton. uvm.
Einzelpreis: 19,99 EURZum Fanartikel-Shop
Klien: "Die Safety-Car-Regel ist nicht fair"
In Barcelona konnte das BMW Sauber F1 Team die Erfolge der ersten drei Foreml-1-Rennen nicht wiederholen - Christian Klien gibt Aufklärung
(Motorsport-Total.com) - Zum ersten Mal in der laufenden Formel-1-Saison stand in Barcelona kein Pilot des BMW Sauber F1 Teams auf dem Podium. Testfahrer Christian Klien gab im Interview mit dem emagazine eine detaillierte Erklärung dafür ab.
Frage: "Christian, war das Rennen in Barcelona, der Auftakt zur Europasaison, ein Rennen, welches Hinweise über den weiteren Verlauf der Saison gibt?"
Christian Klien: "Nein, nicht unbedingt. Es hat sich eigentlich nicht viel verändert. Es waren ja Testfahrten vor diesem Rennwochenende. Dabei hat man gesehen, dass die Teams und die Autos zeitlich sehr eng beieinander gelegen sind. Das kommt davon, weil wir hier sehr viel testen. Aber das Kräfteverhältnis hat sich nicht wirklich verändert."
"Ferrari ist nach wie vor vorne. Ich denke, dass wir, BMW mit McLaren sehr, sehr eng zusammen sind. In Barcelona waren wir eigentlich bei den Rundenzeiten gleich auf. Dahinter folgt bereits das Mittelfeld. Hier tut sich viel, doch es kommt jeweils auf die Tages- oder die Wochenendverfassung an, welches Team ein bisschen näher an die Top-3-Teams herankommt als die anderen."
Frage: "In Barcelona war es Renault..."
Klien: "Im Qualifying war es Renault. Im Rennen denke ich nicht, dass sie vielleicht die vierte Kraft gewesen wären. Man muss natürlich auch ins Ziel kommen, und das hat Renault hier nicht geschafft."
Kritik an der Safety-Car-Regel
Frage: "Wenn man das BMW Sauber F1-Team betrachtet: Robert Kubica hatte ein gutes Wochenende. Bei Nick scheint aber seit der Qualifikation der Wurm drin gewesen zu sein."
Klien: "Ich würde nicht von Wurm sprechen. Die Zeiten sind eben extrem eng beieinander gelegen - letztlich haben Nick nur zwei Zehntel gefehlt. Das ist extrem wenig, und es kann genau so gut einmal auf die andere Seite ausschlagen, und dann bist du plötzlich weit vorne. Von der Strategie her war er so gut unterwegs, dass er auch auf dem fünften Rang direkt hinter Kubica ins Ziel hätte kommen können."
"Die neue Safety-Car-Regel ist leider nicht fair. Der Safety-Car kommt raus, und von diesem Zeitpunkt an darfst du nicht mehr nachtanken. Nick Heidfeld musste aber, da er ganz einfach kein Benzin mehr hatte. Deswegen erhielt er zehn Sekundenstrafe, was ihn entscheidend zurückgeworfen hat. Nick wäre sicher unter die Top 5 gefahren, und dann wäre doch das Wochenende weitaus versöhnlicher gewesen."
Frage: "Glaubst du, dass Robert nur am Start den Podiumsplatz verloren hat?"
Klien: "Absolut. So wie du hier dass Rennen startest, so kommst du hier auch ins Ziel. Das hat sich hier wieder bestätigt. Die letzten sieben Rennen hat immer der Fahrer, der von der Pole-Position aus startete, gewonnen, da es einfach unmöglich ist, hier zu überholen. Der Robert hätte vor dem Hamilton sein müssen in der ersten Runde, dann wäre er auf dem Podium gewesen."
Frage: "Ist das mit dem Start immer noch ein Problem bei euch?"
Klien: "Nein, an und für sich nicht. Der Start von Robert war allerdings nicht ganz perfekt. Der Start von Hamilton war extrem gut - der beste im ganzen Starterfeld, wenn man es genau angeschaut hat. Dadurch haben wir dann auch den Start verloren."
Gleich auf mit McLaren-Mercedes
Frage: "Der schwere Unfall von Heikki Kovaleinen hat die Formel 1 wieder aufgeschreckt - dich auch?"
Klien: "Absolut. Es ist natürlich immer beklemmend zu sehen, wenn ein Fahrer verunfallt und sich eventuell verletzt. Hoffentlich ist ihm nichts passiert. Aber ganz klar bleibt immer ein schlechtes Gefühl danach. Trotzdem: Es passiert relativ wenig, die Strecke und die Autos sind sicher. Ab und zu einmal ein Defekt kann vorkommen. Die Autos werden natürlich immer am Limit gefahren, um noch ein Zehntel herausholen zu können. Deshalb können, so hart es klingt, Unfälle manchmal vorkommen."
Frage: "Was erwartet uns in zwei Wochen in Istanbul beim Grand Prix der Türkei?"
Klien: "Ich glaube, dass die Zeitabstände zwischen den Teams ein bisschen größer sind, da wir nur einmal im Jahr dort fahren, und weil es eine längere Strecke ist und die Teams diese einfach nicht so gut kennen. Vom Kräfteverhältnis her wird sich aber kaum etwas ändern, da ja keine Tests dazwischen sind."
Frage: "Aber werdet Ihr wieder einmal vor McLaren Mercedes sein?"
Klien: "Ich denke, wir sind insgesamt gleich auf, wenn nicht sogar ein bisschen vor ihnen. Wir wären auch heute vor McLaren ins Ziel gekommen, wenn wir am Start einfach vor ihnen gewesen wären. Ich glaube, dass das Level ziemlich nahe beieinander liegt."










