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Williams: Schuster, bleib bei deinen Leisten
Bei Nico Rosberg ging am Freitag in Barcelona ein Experiment in die Hose, dafür wurde Kazuki Nakajima am Nachmittag überraschend Vierter
(Motorsport-Total.com) - Die Euphorie des Podestplatzes von Australien ist bei Williams schon wieder ein bisschen verflogen, aber zumindest deutete das Team heute in den beiden Freien Freitagstrainings in Barcelona an, dass es wieder punktefähig sein müsste. Dabei lief für Nico Rosberg eigentlich gar nicht alles genau nach Plan...
"Heute Morgen hatten wir Probleme", gab Technikchef Sam Michael zu. "Wir probierten an Nicos Auto etwas aus, aber das funktionierte nicht, also bauten wir wieder zum Ursprungszustand zurück. In der zweiten Session war dann alles in Ordnung." Worum es bei der mysteriösen technischen Änderung ging, wollte Michael freilich ebenso wenig verraten wie Rosberg selbst, der die beiden Sessions als Zwölfter beziehungsweise Siebenter beendete.
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Balance noch nicht perfekt
"Wir testeten am Morgen etwas, was nicht funktionierte, also änderten wir es wieder", so der junge Deutsche. "Danach war das Auto viel besser. Wir müssen noch ein paar Balanceprobleme aussortieren, denn auf der Strecke fühlt sich das Auto noch nicht so toll an. Die Streckenbedingungen sind seit dem Test vergangene Woche besser geworden, also werden wir morgen noch einmal intensiv am Setup arbeiten."
Rosberg wählte am Vormittag einmal die schnellere Auslaufzone in der Schikane vor Start und Ziel, wofür ihm die beste Zeit gestrichen wurde. Auf den Rest des Wochenendes hat das jedoch keine Auswirkungen. Bemerkenswert dafür: Teamkollege Kazuki Nakajima war am Nachmittag als Vierter um knapp eine Zehntelsekunde schneller als die eigentliche Nummer eins bei Williams!
Nakajima sehr zufrieden
Natürlich zog der Japaner angesichts dessen zufrieden Bilanz: "Es war ein guter Tag für uns. Wir probierten in beiden Sessions verschiedene Setupoptionen aus und ich fand für das Qualifying eine gute Richtung. Heute Abend werden wir uns noch genauer damit befassen, aber ich denke, dass wir für morgen gut vorbereitet sind", so Nakajima.
Abschließend meldete sich noch einmal Technikchef Michael zu Wort: "Die Ingenieure und Fahrer haben sich heute im Wesentlichen durch das übliche Programm gearbeitet und die beiden Reifentypen evaluiert, weil es darum geht, die bessere Mischung für das Rennen herauszufiltern. Wir hatten keinerlei Zuverlässigkeitsprobleme und werden morgen weiter am Setup arbeiten", so der Australier.










