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Ferrari und die Sorgen um die Monaco-Performance

16. Mai 2008 - 11:49 Uhr

Die italienische Scuderia kommt mit einigen Fragezeichen ins Fürstentum - Monaco und Montréal als Saison-Wegweiser

Kimi Räikkönen
Kimi Räikkönen testet derzeit in Südfrankreich für Monaco und Montréal
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Ein gewisser Michael Schumacher triumphierte 2001 vor den Augen der Grimaldis - seither konnte kein Ferrari-Pilot mehr das prestigeträchtige Rennen im Stadtstaat für sich entscheiden. In den vergangenen Jahren war vor allem die Konkurrenz am Drücker in den Straßen von Monaco, während sich die Roten mit diversen Problemen herumschlagen mussten. Wendet sich das Blatt 2008 wieder zugunsten von Ferrari?

"In Monte Carlo und Montréal hatten wir im vergangenen Jahr unsere Probleme", bestätigte Weltmeister Kimi Räikkönen gegenüber 'Autor Motor und Sport' und bezeichnete die beiden anstehenden Grand Prix als Schlüsselrennen für den weiteren Saisonverlauf: "Erst wenn wir da eine gute Figur abgeben, können wir gelassener in Richtung Weltmeisterschaft schauen."

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Dabei war Ferrari in der jüngeren Vergangenheit keineswegs Mittelmaß, wie ein Blick auf die Titelverteilung der vergangenen Jahre aufzeigt. Aber Monaco hat eben seine eigenen Gesetze, wie Doppelweltmeister Fernando Alonso kürzlich zu Protokoll gab. Räikkönen stimmt dieser Einschätzung durchaus zu, denn der Ferrari scheint in Monte Carlo immer auf spezielle Schwierigkeiten zu stoßen.

"Wenn der Luftdruck nicht exakt stimmt oder irgendetwas in der Aufwärmrunde schiefgeht, liegst du total daneben", meinte der Finne. "Manchmal ist es wie verhext: Du fährst exakt die gleichen Einstellungen, doch der Reifen benimmt sich von einer Runde zur nächsten total anders." Und ist in Monaco erst einmal das Qualifying verratzt, dann sind die Aussichten für das Rennen eher bescheiden.

Doch bevor nicht die ersten Kilometer unter die Räder genommen worden sind, möchte bei Ferrari niemand von einem schwierigen Wochenende reden, denn der F2008 gilt als weitaus besser als sein Vorgängermodell. "Das Auto ist viel stabiler auf der Hinterachse", erläuterte Räikkönen die Vorzüge seines Dienstfahrzeuges. "Die Traktion hat sich deutlich verbessert."

Ob das dann reicht, um in den Straßenschluchten des Fürstentums am Ende die Nase vorne zu haben, wird das Grand-Prix-Wochenende zeigen müssen. Die Vorjahressieger von McLaren-Mercedes gelten ebenfalls als Favoriten auf den Sieg - genau wie das BMW Sauber F1 Team: "Monte Carlo müsste unserem Auto gut liegen", sagte Robert Kubica. "Je mehr Abtrieb gefordert ist, umso besser sind wir."

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