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Super Aguri: Honda zweifelt an der Weigl-Gruppe
Honda-Geschäftsführer Nick Fry hat große Zweifel an dem möglichen Deal zwischen Super Aguri und der deutschen Weigl-Gruppe
(Motorsport-Total.com) - Für Super Aguri ist endlich Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Die Verhandlungen mit der deutschen Weigl-Gruppe laufen auf Hochtouren, Teamchef Aguri Suzuki äußerte sich in einer Erklärung zuversichtlich. Man gehe davon aus, dass ein eventuelles Übereinkommen die Zukunft des Rennstalls sichern werde, hieß es in dem gemeinsamen Schreiben von Suzuki und Unternehmenschef Franz-Josef Weigl.
Bei allem Optimismus bleibt eine ganz entscheidende Instanz bisher sehr skeptisch. Honda zweifelt an der Finanzkraft der Weigl-Gruppe. "Ich wüsste nicht, wie ein Unternehmen von der Größe der Weigl-Gruppe einem Formel-1-Team helfen könnte, außer es gibt noch weitere Partner. Davon weiß ich aber nichts", sagte Honda-Geschäftsführer Nick Fry gegenüber der Agentur 'Reuters' und drückte damit auf die hoffnungsvolle Stimmung bei den Fans von Super Aguri.
"Ich nehme zur Kenntnis, dass Aguri Suzuki weiterhin nach einem Partner sucht und ich wünsche ihm dabei viel Glück", so der Brite weiter. Bei Honda herrscht trotz der neuen Perspektiven weiterhin große Skepsis. Nach den plötzlich gescheiterten Verhandlungen mit der Magma-Gruppe, deren Geldgeber aus Dubai im letzten Moment abgesprungen war, sitzt der Stachel der Enttäuschung offensichtlich noch tief.
Man bleibt vorsichtig im Hause des japanischen Automobilherstellers. "Nachdem wir über ein Jahr lang vergeblich nach einem Partner gesucht haben, halte ich es für unwahrscheinlich, dass innerhalb von 48 Stunden plötzlich ein adäquater Kandidat auftaucht", so Fry. Honda hatte das Super-Aguri-Team mehrfach finanziell unterstützt, um den Betrieb aufrecht erhalten zu können, doch nun will man die Zuwendungen definitiv stoppen.









