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Ferrari tappt nach Massa-Defekt im Dunkeln
Die Ursache für den Defekt bei Felipe Massa ist noch nicht geklärt, vom Speed her war Ferrari am Freitag in Kanada aber konkurrenzfähig
(Motorsport-Total.com) - 2007 waren Monaco und Kanada zwei der schwächsten Strecken für Ferrari, aber der F2008 scheint die Schwächen des Vorgängermodells über die Randsteine ausgemerzt zu haben. Dementsprechend konkurrenzfähig waren die roten Renner von Kimi Räikkönen (3./+ 0,341) und Felipe Massa (5./+ 0,661) über weite Strecken der Session.
Massa erlitt dann allerdings einen Rückschlag, als er gut eine Viertelstunde vor Schluss mit einem technischen Problem ausrollte: "Mein Auto schien ein Blackout zu haben - auf einmal schalteten sich alle Systeme aus und ich blieb stehen", so der Brasilianer. "Natürlich ist das nicht gut, aber besser ein Problem im Freien Training als im Qualifying oder Rennen!" Dass sich die Streckenposten bei der Bergung ziemlich dumm anstellten, störte ihn nicht weiter.

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Fahrer strahlen Zuversicht aus
"Auch wenn wir nicht alles durchgebracht haben, was wir wollten, kostete uns das Problem nicht so viel", gab Massa zu Protokoll. "Ich glaube, dass es zwischen uns und unseren Hauptkonkurrenten sehr eng zugeht. Wie immer am Freitag war die Strecke sehr schmutzig. Das wird aber noch besser, wenn sich etwas Gummiabrieb ansammelt. Ich hoffe nun auf ein großartiges Qualifying, denn eine gute Startposition ist wichtig."
Räikkönen zeigte sich "ziemlich zufrieden - wir waren immer schnell", so der Finne. Und weiter: "Das Auto war von Anfang an gut ausbalanciert und ich denke, dass wir weiter stark sein werden. Zwischen den beiden Bridgestone-Reifen sehe ich keinen großen Unterschied, aber die Streckenbedingungen werden sich ja an den nächsten beiden Tagen noch ändern. Hier ist es sehr wichtig, dass die Bremsen passen, und darauf haben wir uns heute konzentriert."
Zufriedenheit trotz Defekt
"Den Grund für das Problem bei Felipe", so Teamchef Stefano Domenicali, "müssen wir noch genauer untersuchen. Wir haben aber auf alle Fälle einen großen Berg an Daten für das restliche Wochenende gesammelt. Wie immer am Freitag muss man die Ergebnisse mit Vorsicht genießen, denn wir wissen einfach nicht, mit welchen Spritladungen die anderen Fahrer unterwegs sind. Wir haben uns jedenfalls auf das Rennen am Sonntag vorbereitet und sind mit unserem Leistungsniveau sehr zufrieden."
Und Chefingenieur Luca Baldisseri fügte an: "Es ist schade, dass es ein Problem mit Felipes Auto gab. Die Ursache dafür müssen wir noch verstehen. Das hat ihn davon abgehalten, die Arbeit zu komplettieren, die wir für die Trainings angesetzt hatten. Wir haben aber genug Informationen, um für das Qualifying und das Rennen so gut wie möglich vorbereitet zu sein. Es ist noch zu früh, um zu sagen, wo wir uns in der Rangordnung befinden, aber wir sind auf alle Fälle konkurrenzfähig."










