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Renault sieht sich auf einem guten Weg

18. Juli 2008 - 19:11 Uhr

Die ersten beiden Trainingseinheiten in Hockenheim Fernando Alonso und Nelson Piquet Jr. am Freitag ohne Probleme

Fernando Alonso
Fernando Alonso erkannte noch Potenzial, war aber ganz zufrieden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der Himmel präsentierte sich während des gesamten Tages wolkenverhangen, nachdem am Morgen sogar etwas Regen gefallen war. Das erste Freie Training fand auf abtrocknender Strecke statt. Fernando Alonso und Nelson Piquet Jr. nutzten die Bedingungen, für grundlegende Arbeiten am Regensetup des Renault R28 - angesichts der unsicheren Wetterprognosen für das Wochenende eine sehr sinnvolle Vorbereitung. Die Feuchtigkeit verdampfte aber schnell, und es blieb für den Rest des Tages trocken.

Aufbauend auf die bereits in der vergangenen Woche bei Testfahrten auf dem Hockenheimring gesammelten Daten konzentrierte sich das ING Renault F1 Team mit seiner Arbeit auf die Feinabstimmung des R28 sowie auf das Reifenprogramm. Am Ende der insgesamt drei Stunden Training hatten beide Fahrer insgesamt 128 Runden unter verschiedenen Bedingungen absolviert und dabei viele interessante und wertvolle Daten gesammelt. Die gesamte Aufmerksamkeit gilt nun dem abschließenden Freien Training und dem Qualifying am Samstag.

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"Es war heute ein normaler Tag ohne irgendwelche Schwierigkeiten", so Alonso. "Der Regen am Morgen hat unser Programm nur leicht beeinflusst. Er gab uns die Gelegenheit, bei nassen Bedingungen zu testen. Das könnte sich im Verlauf des Wochenendes als wertvoll erweisen. Wir müssen die allgemeine Balance des Renault R28 noch verbessern, haben insgesamt aber bereits eine gute Grundlage für das Wochenende gelegt."

Auch Piquet Jr. hatte Positives zu berichten. "Weil wir hier bereits in der vorigen Woche gestestet haben, verfügen wir über eine gute Basis, auf der wir aufbauen konnten", so der Brasilianer. "Dabei half uns, dass es am Vormittag feucht und am Nachmittag trocken war. Wir haben viele Fortschritte gemacht und das Setup des Renault R28 verbessert. Daran werden wir morgen Vormittag anknüpfen und uns aufs Qualifying vorbereiten. Wir sind auf dem richtigen Weg."

"Genau wie beim Grand Prix von Großbritannien in Silverstone konnten wir auch hier in Deutschland im Vorfeld bereits Testfahrten auf dem Hockenheimring absolvieren. Der Fokus unseres heutigen Programms lag deshalb darauf, letzte noch offene Punkte abzuarbeiten", erklärte der Leitende Ingenieur Pat Symonds. "Die Bedingungen waren heute etwas andere als in der vorigen Woche. Es blieb kühl, und das Grip-Niveau war insgesamt recht niedrig. Die Fahrzeugbalance des Renault R28 ist noch nicht so, wie wir es gerne hätten. Aber wir haben heute unsere Hausaufgaben gemacht und sehen uns sehr konkurrenzfähig für das Wochenende."

Denis Chevrier, Leitender Motoreningenieur: "Nach unseren Testfahrten in der vorigen Woche kennen wir den Hockenheimring sehr gut. Es ging heute also nicht darum, neue Dinge auszuprobieren. Stattdessen konnten wir uns darauf konzentrieren, das Fahrverhalten des Renault R28 auf Basis bereits gesammelten Daten zu optimieren und das Maximum aus den drei uns zur Verfügung stehenden Stunden zu holen. In puncto Motor lief alles gut, weil auch hier viele Aspekte wie die Kühlung bereits in der vergangenen Woche im Mittelpunkt standen. Heute ging es darum, die Erkenntnisse zu validieren."

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