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BMW Sauber F1 Team mit Tag eins zufrieden
Im Lager des BMW Sauber F1 Teams waren am Freitag nur wenig missmutige Stimmungen zu vernehmen - insgesamt herrschte Zufriedenheit
(Motorsport-Total.com) - Die mit Spannung erwarteten ersten Nachttrainings der Formel-1-Geschichte verliefen reibungslos für das BMW Sauber F1 Team. Licht und Sicht boten keinen Grund zur Klage, die einzigartige Atmosphäre sorgte für ungewohnten Zuschauerandrang im Freien Training zum Großen Preis von Singapur, dem 50. GP des BMW Sauber F1 Teams. Robert Kubica und Nick Heidfeld waren nach den Rängen fünf und sechs (Kubica) und acht und 16 (Heidfeld) recht zufrieden.
"Das Training war eine Prüfung, wie erwartet - nicht nur für die Fahrer, sondern auch für die Autos", so Kubica. "Man ist pausenlos in Kurven, und der Belag ist sehr uneben, an zwei, drei Stellen ist das extrem. Es ist sehr wichtig, dass das Auto eine stabile Straßenlage hat, weil man in einigen Ecken sonst zu viel Zeit verliert. Ich habe mir den Kurs in der ersten Runde eingeprägt, und weil ich auch schnell war, konnten wir gleich mit der Abstimmungsarbeit beginnen. Im zweiten Training haben wir den Reifenvergleich erledigt. Jetzt werden wir analysieren, was wir für Samstag noch verbessern können."
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Auch Heidfeld war nach dem ersten Tag nicht unzufrieden. "Mein Trainingstag hier lief insgesamt gut, auch wenn meine schnellste Runde aus der zweiten Session das nicht vermuten lässt", so der Mönchengladbacher. "Die Strecke hier macht sehr viel Spaß. Sie ist viel mehr Stadtkurs als die neue Strecke in Valencia und auch herausfordernder. Hier ist alles deutlich enger. Als ich die Strecke Mittwochnacht abgelaufen bin, kamen mir die Geraden noch relativ lang vor, aber im Formel-1-Tempo ist das natürlich anders."
An die Nacht beim Fahren hat er sich schnell gewöhnt. "An die künstliche Beleuchtung gewöhnt man sich sehr schnell, nach ein, zwei Runden hat man das vergessen, obwohl die Helligkeit nicht überall genau gleich ist", erklärte Heidfeld. "Ein Thema sind die Bodenwellen, davon gibt es eine ganze Menge. Mit dem Rhythmus, die Nacht zum Tage zu machen, habe ich kein Problem. Ich bleibe einfach lange auf und schlafe dann bis mittags, um in den späten Abendstunden fit zu sein."
"Das war ein gelungener Auftakt in das wohl ungewöhnlichste Rennwochenende des Jahres", so der Technische Direktor Willy Rampf. "Das Ambiente hier ist fantastisch, die Stimmung einzigartig. Beide Fahrer haben nur ein paar Runden gebraucht, um sich auf die neue Strecke einzustellen. Nach dieser kurzen Eingewöhnungsphase haben wir uns wie sonst auch auf die Rennvorbereitungen konzentriert. Wir haben einige Änderungen an der Fahrzeugabstimmung durchgeführt und werden die Daten heute Nacht noch analysieren."










