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Red Bull nach Tag eins im Verzug

26. September 2008 - 18:57 Uhr

Trotz eines Unfalls in der ersten Session war Mark Webber am Freitag in Singapur schneller als Teamkollege David Coulthard

Mark Webber
Mark Webber leistete sich einen Fehler, war aber recht flott unterwegs
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Das Red-Bull-Team konnte heute zum Auftakt in Singapur keine großen Akzente setzen: Zwar schaffte Mark Webber am Nachmittag mit nur 15 Runden den soliden elften Platz, aber David Coulthard hatte als 15. schon zwei Sekunden Rückstand. Dabei war für den Schotten alles ideal gelaufen.

"Wir haben mit dem Setup des Autos herumgespielt. Der größte Einfluss sind im Moment die Reifen und deren Aufwärmphase, wenn man eine saubere Runde hinbekommen will", erklärte Coulthard. Der Altstar war unterm Strich um eine halbe Sekunde langsamer als Webber, konnte sich aber immerhin von der ersten auf die zweite Session um knapp eine Sekunde steigern. Trotzdem: Es fehlt ihm an Pace.

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"Die Strecke", meinte er weiter, "kommt mir vor wie das Kopfsteinpflaster von Paris. Ich denke, es wird im Rennen zu vielen Zwischenfällen kommen. Im Gegensatz zu Valencia, wo die Fahrbahn eben war und die Kerbs sehr gut, haben wir hier sehr aggressive Kerbs, speziell in Kurve zehn. Heute Morgen kam es schon zu ein paar Zwischenfällen und ich denke, dass das das ganze Wochenende so weitergehen wird."

Webber für seinen Teil wurde in der zweiten Session guter Elfter, obwohl er erst nach etwa einer Stunde auf die Strecke gehen konnte. Zum Auftakt hatte er seinen RB4 nämlich als erster Fahrer überhaupt in Singapur gegen die Mauer gesetzt - in Kurve 17 bei der Unterführung. Nach ihm waren alle schlau genug, den dortigen Notausgang zu verwenden, wenn sie sich einmal verbremsten. Das Pech des Ersten...

"Auch wenn wir einiges an Zeit verloren haben, habe ich das Gefühl, dass wir uns gut zurückkämpfen konnten", gab der Australier zu Protokoll. "Wir haben schon noch einiges an Arbeit zu erledigen, aber zumindest konnte ich mir einen ersten Eindruck von der Strecke verschaffen. Was das Nachtfahren betrifft, so sehe ich kein Problem. Es kann aber nicht schaden, am Visier noch ein bisschen was herumzudoktern."

Und weiter: "Es ist eine schöne Strecke, sie haben einen guten Job gemacht. Meine erste Session war wie gesagt viel zu kurz, denn ich fuhr die Schikane zu aggressiv an und landete in der Mauer. Ich hätte den Notausgang nehmen sollen, aber im Nachhinein ist man eben immer klüger. Vorne rechts wurde das Auto beschädigt, auch die Lenkung war kaputt. Dadurch hatten die Jungs in kurzer Zeit viel zu reparieren. Jetzt muss ich ihnen wohl einen ausgeben!"

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