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Renault war schwer unterwegs

12. September 2008 - 19:47 Uhr

Weder Fernando Alonso noch Nelson Piquet waren sonderlich schnell unterwegs, darauf hatten sie es aber auch nicht abgesehen

Nelson Piquet Jr.
Kein Fortkommen: Der Renault R28 von Nelson Piquet saß auf
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Für Renault ging es am Freitag in Monza nur darum, die Arbeiten der Testfahrten von vor zwei Wochen fortzusetzen und die Erkenntnisse zu verfeinern. Entsprechend fuhr man am Nachmittag, als die Piste zumindest gegen Ende wieder trocken war, mit viel Benzin im Tank herum. Fernando Alonso landete damit auf Rang 18. Nelson Piquet wurde Letzter, konnte seine Zeit aber nicht verbessern, nachdem sein R28 in der Schikane auf einem Poller sitzend nicht mehr aus eigener Kraft fortkam.

"Wir haben uns heute darauf konzentriert, auf der Arbeit während der Tests aufzubauen", so Alonso. "Das Wetter beeinflusste unser Arbeitsprogramm, aber wir konnten dennoch Fortschritte erreichen. Ich bin zuversichtlich, dass wir uns morgen vor dem Qualifying weiter verbessern sollten."

Piquet war auch mit seinem Missgeschick zufrieden. "Ich bin nicht so viel gefahren, wie ich wollte", begann er. "Das ist schade, aber auch kein großes Problem, denn wir haben bei den Tests hier große Fortschritte gemacht und jeder musste mit den Streckenbedingungen hier zurechtkommen. Ich möchte das Beste aus dem letzten Freien Training morgen machen, damit wir das Qualifying in der bestmöglichen Form angehen können."

"Die verlorene Zeit wegen des Wetters war heute kein großes Problem, denn wir hatten hier jüngst drei Testtage", erklärte auch Chefingenieur Pat Symonds. "Wir hatten noch einige Sachen von den Tests, die wir abschließen wollten. Daher fuhren wir im zweiten Training mit viel Benzin. Wenn man das berücksichtigt, dann sind wir in einer recht normalen Situation für einen Freitag."

"Auch wenn wir hier vor drei Wochen getestet haben, so hatten wir heute viel durchzugehen, denn wir wollten auf interessanten Dingen vom Test aufbauen", so Motoreneinsatzchef Denis Chevrier. "Wegen der Bedingungen haben wir nicht alles geschafft, aber das nasse Training am Morgen könnte sich als wertvoll erweisen, wenn der Regen zurückkommen sollte."

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