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Formel-3-Euroserie: Hülkenberg ist Meister!

04. Oktober 2008 - 12:48 Uhr

Nico Hülkenberg hat sich den Meistertitel in der Formel-3-Euroserie gesichert - Im Rennen nur auf Platz 25 - Souveräner Erfolg von Jules Bianchi

Nico Hülkenberg
Geschafft: Nico Hülkenberg ist Champion der Formel-3-Euroserie
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Es ist vollbracht: Nico Hülkenberg ist Champion der Formel-3-Euroserie 2008! Der ART-Pilot sicherte sich den Titel im ersten Wertungslauf in Le Mans, obwohl er nur auf Platz 25 ins Ziel kam. Der Rennstart wurde für den ersten deutschen Titelträger der Serie zum Drama. Hülkenberg würgte seinen Boliden in der zweiten Startreihe ab und musste dem Feld mit einer Runde Rückstand hinterher fahren. Aber der Schützling von Schumacher-Manager Willi Weber profitierte von einem schlechten Abschneiden seines Konkurrenten Edoardo Mortara.

"Ich bin enttäuscht über den Start, weil ich diesen Fehler gemacht habe", berichtete Hülkenberg auf 'Premiere', bei dem nach dem Rennen der Frust über das Ergebnis die Freude über den Titel klar verdrängte. Mortara hätte bei der aktuellen Konstellation mindestens Siebter werden müssen, doch der Italiener schaffte es trotz herzhafter Angriffe nur noch auf Rang zehn. Damit war die Entscheidung vorzeitig gefallen. Hülkenberg ist also Nachfolger von Romain Grosjean, auch Lewis Hamilton nutzte den Titel in der Formel-3-Euroserie als Sprungbrett in die GP2 und später in die Formel 1. ART wurde durch den Sieg von Bianchi Team-Champion.


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Das Rennen an sich ist in wenigen Worten abgehandelt. Lokalmatador Jules Bianchi ließ nicht eine Sekunde lang Zweifel an seiner großen Dominanz in Le Mans aufkommen. Beim Start zog der Franzose sofort vorne weg und wurde anschließend von der Konkurrenz nie wieder gesehen. Bianchi fuhr phasenweise um bis zu eine Sekunde schnellere Rundenzeiten als das gesamte restliche Feld. Als sich der Vorsprung bei etwa 10 Sekunden eingependelt hatte, nahm er etwas Tempo heraus, aber weitete den Abstand bis zur Zieldurchfahrt trotzdem noch weiter aus.

Dahinter rangelten sich über weite Phasen Sam Bird, Mika Mäki und Kudai Tsukakoshi. Das beste Ende hatte der Brite für sich, als er wenige Runden vor Schluss ein wenig wegziehen konnte und sicher den zweiten Rang ins Ziel fuhr, der finnische Mücke-Pilot sicherte sich den verbleibenden Podestrang. Pech hatte am heutigen Tage Christian Vietoris. Der Mücke-Pilot schied sieben Runden vor Schluss aus.

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