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Freud und Leid bei Suzuki
Chris Vermeulen ist nach seinem dritten Platz begeistert, Loris Capirossi enttäuscht und Ben Spies genau dazwischen
(Motorsport-Total.com) - Bei Suzuki hat man heute nach dem Rennen in Laguna Seca alle möglichen Stimmungen erleben dürfen. Während Chris Vermeulen nach Rang drei gut gelaunt jubelte, kam Loris Capirossi ins Grübeln und Wildcart-Pilot Ben Spies wusste nicht so recht, wie er seine Leistung einordnen sollte. "Ich bin glücklich, wieder auf dem Podium zu sein", verbreitete Vermeulen gute Stimmung. "Das sind nun zwei Podiumsplatzierungen in Folge, auch zwei Mal in Laguna Seca hintereinander. Es lief in den vergangenen beiden Rennen einfach anders und das zeigt, dass Suzuki auf dem richtigen Weg ist."
"Wir werden konkurrenzfähiger und rücken den Leuten vorne näher. Ich hatte die Hoffnung, heute an der Spitze mitfahren zu können, aber ich wurde beim Start etwas aufgehalten und verlor dadurch Zeit. Als ich mich durchgekämpft hatte, waren die beiden schon zu weit weg und ich hatte dann eine einsame Fahrt. Es war hart, die Konzentration zu halten, weil ich phasenweise einfach nur Runden herunterzählen konnte."

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Capirossi mit Schmerzen
Bei Loris Capirossi spürte man nach dem mäßigen Auftritt, dass der Italiener die Sommerpause nun dringend benötigt. "Ich hatte heute einen harten Tag", beschrieb der Suzuki-Pilot, der am Ende auf Rang 15 landete. "Wir hatten eigentlich ein gutes Setup. Trotz eines schlechten Starts konnte ich am Anfang schnell einige Positionen gutmachen, aber dann kamen heftige Scherzen und ich konnte mich kaum drehen. Auf dieser Strecke muss man das aber können. Ich habe alles versucht, um wenigstens ins Ziel zu kommen."

"Natürlich ist ein einziger Punkt nicht gut, aber ich kämpfe immer und gebe alles für das Team. Das ist das Wichtigste, was ich beitragen kann. Ich weiß, dass ein Punkt eigentlich gar nichts ist, aber ich habe bis zum Schluss gefightet. Ich hoffe, dass ich mich nun in der Pause gut erholen kann und dann für Brünn wieder zu 100 Prozent fit bin. Heute war es auf jeden Fall unmöglich für mich, hier schnell zu fahren."
Bei Wildcart-Pilot Ben Spies gab es über ein ereignisreiches Rennen im Mittelfeld viel zu berichten: "Es hat mir Spaß gemacht und ich muss mit dem Resultat zufrieden sein. Ich konnte nicht sofort voll mitkämpfen, weil ich noch nicht an die Reifen gewöhnt war. Ich habe einige Piloten verfolgt und als ich Nakano und Toseland vor mir sah, konnte ich sogar vorbeiziehen. In den letzten paar Runden konnte ich sogar Hayden und Dovizioso vor mir sehen, aber die waren zu weit weg."
Spies mit toller Leistung
Am Ende kam Spies bei seinem zweiten Suzuki-Einsatz der Saison auf einen sehr guten achten Rang. "Es lief im Rennen immer besser. Später kam Elias an mir vorbei und ich dachte, es wäre noch eine Runde zu fahren. Aber dann kam die karierte Flagge und das war das Ende des Rennens. Es war ein tolles Rennen und ich werde nun noch besser vorbereitet sein, wenn ich später im Jahr in Indianapolis noch einmal starten darf."
Teammanager Paul Denning freute sich über die starken Leistungen von zumindest zwei der Suzuki-Piloten. "Gratulation an Chris, der nach einer tollen Fahrt das Podium verdient hatte. Von Platz acht nach vorn zu fahren, ist nie ganz einfach, aber er hat eine grandiose erste Runde hingelegt und als er erst einmal Dritter war, konnte er natürlich auf das Podium fahren. Wir sind auch von Ben's Fahrt beeindruckt. Sein Speed wurde mit dem Gefühl für die Maschine immer besser. Er kann auf seinen Wochenend-Job sehr stolz sein. Die MotoGP ist eine Ansammlung von schnellen Racern und er schien keinen Deut langsamer zu sein."










