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Transsyberia: Suzuki-Teams unterwegs nach Moskau

05. Juli 2008 - 11:54 Uhr

Melina Frey/Alexandra Hahn und Andreas Kramer/Kurt Ettenberger sind gerüstet für das Abenteuer - Die Reise nach Moskau hat begonnen

Suzuki Grand Vitara
Unterwegs nach Moskau: Die beiden Suzuki-Teams der Transsyberia 2008
© Suzuki

(Motorsport-Total.com) - Das Abenteuer Transsyberia hat begonnen: Die beiden Suzuki-Teams sind in ihren Grand Vitara 1.9 DDiS in Richtung Moskau unterwegs. Dort fällt am kommenden Freitag, 11. Juli, der Startschuss zur Transsyberia-Rallye 2008. Zielankunft ist am 25. Juli in der mongolischen Hauptstadt Ulanbaatar. Suzuki ist bei dem Marathon-Event mit dem einzigen Frauenteam - der Südafrikanerin Melina Frey (26) und der Offizieranwärterin Alexandra Hahn (28) - sowie zwei echten "Rallye-Urgesteinen" - dem fünffachen Dakar-Teilnehmer Andreas Kramer (38) und dem Prototypenbauer Kurt Ettenberger (39) - vertreten.

Im Auto mit der Startnummer 13 rollen Melina Frey und ihre Beifahrerin
Alexandra Hahn nächste Woche auf den Roten Platz. "Aber wir sind nicht
abergläubig. Die 13 ist unsere Glückszahl", schmunzelt Frey. Die
Rettungsmedizinerin und Personenschützerin kann sowohl beruflich, als
auch privat auf reichlich Allrad- und Offroad-Erfahrung verweisen. Der
weitgehende Verzicht auf jeglichen Komfort, der die Teilnehmer in den
Zeltcamps der Mongolei erwartet, schreckt sie ebenfalls nicht: "Das kenne ich vom Campen in Südafrika. Steckt der Spaten im Hügel, ist das 'Örtchen' besetzt."

Bestens vorbereitet fühlt sich auch ihre Beifahrerin Alexandra
Hahn: "Ich fahre leidenschaftlich gern Auto und Motorrad. Bei der Transsyberia wollen wir vor allem Spaß haben und so viel wie möglich erleben."

Den Frauen zur Seite stehen zwei Männer, die seit 1988 im Motorsport zu Hause sind. "Bis heute bin ich über 300 Rallyes gefahren und nur dreimal ausgefallen", erzählt Andreas Kramer. Die Transsyberia will er mit Bedacht angehen, aber natürlich dennoch ein gutes Ergebnis erzielen. Dass dieser Plan gelingt, hofft auch sein Copilot Kurt Ettenberger: "Das ist das erste Mal, dass ich an einer Rallye in der Wertung teilnehme. Normalerweise bin ich im Servicetruck unterwegs."

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