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Gigi Galli

 
Steckbrief
Aktuelles Team Stobart VK M-Sport
Porträt (Stand 06. Januar 2008) Die Leidenschaft für Autos hat Gianluigi "Gigi" Galli von seinem Vater geerbt, der eine Autowerkstatt betrieben hat. Dort konnte sich Galli schon früh umfangreiches Wissen aneignen. Nach Feierabend bastelte sich der Italiener ein eigenes Auto zusammen - einen Fiat Uno mit Toyota-Motor, samt Allradantrieb und Vier-Rad-Lenkung. Mit dieser eigentümlichen Kreation gab er dann 1993 sein Debüt bei einer Schneerallye.

Der richtige Einstieg in den Rallyesport ließ nicht lange auf sich warten. Mit einem Peugeot 309 ging er nur ein Jahr später bei der Valtellina-Rallye an den Start. Zehn Jahre lang tingelte er danach durch den Rallye-Zirkus, fuhr in der Italienischen Meisterschaft, der Europameisterschaft, der J-WRC und auch bei vereinzelten Läufen der WRC. Dabei wurde er schnell zum Publikumsliebling. Nicht nur, weil er immer gut aufgelegt und fröhlich ist, sondern auch wegen seines waghalsigen Fahrstils. Der, technische Probleme oder aber auch nur Pech sorgten jedoch dafür, dass Galli nie ganz große Erfolge holen konnte.

Eine entscheidende Wende erfuhr seine Karriere 2004, als ihn Mitsubishi für vereinzelte WRC-Einsätze ins Werksteam berief. Galli hatte Auftritte im Lancer WRC sowie im Gruppe-N-Lancer, mit dem er zwei Klassensiege holen konnte. Mitsubishi war von seinem Können überzeugt und nahm den Italiener für 2005 fest unter Vertrag - die erste komplette WRC-Saison für Galli, und die bisher auch einzige. 2005 gelang es dem Italiener sieben Mal in die Top 10 zu fahren. Doch gerade als es aufwärts ging, musste Galli den nächsten Rückschlag hinnehmen: Mitsubishi steig aus der WRC aus und er stand wieder auf der Straße.

In den Jahren 2006 und 2007 schlug sich Galli als Privatier durch, immer auf der Suche nach Sponsoren. Dank der Hilfe von Pirelli, Ralliart, dem italienischen Verband und anderen Geldgebern konnte er zumindest vereinzelte Läufe in der WRC bestreiten, im Lancer WRC, im Peugeot 307 von Kronos und im vergangenen Jahr dann im Citroën Xsara von Aimont Racing. Sein bestes Ergebnis war dabei der dritte Platz in Argentinien 2006.

Nun ist Galli das Comeback gelungen: Nach zwei Jahren zwischen Hoffen und Bangen kann er als Pilot im Stobart-Team endlich wieder eine komplette Saison bestreiten. Vielleicht gibt das seiner bisher turbulenten Karriere eine neue Wendung.
Linktipps http://www.gigigalli.com
Geburtsort Mailand (Italien)
Geburtsdatum 13. Januar 1973
Nationalität Italien
Größe 1,71 m
Gewicht 70 kg
Familienstand ledig
Karriereweg 1996 Sieger Fiat 500 Trophy
1998 Italienischer Rallyemeister
2000 Italienischer Rallyemeister
2004 Vereinzelte WRC-Einsätze mit Mitsubishi
2005 Komplette WRC-Saison mit Mitsubishi
2006 Sechs private WRC-Einsätze mit Mitsubishi/Peugeot
2007 Drei private WRC-Einsätze im Citroën Xsara
Co-Pilot Giovanni Bernacchini (Italien)
Geb.: 03.06.1973
WRC-Debüt: Monte Carlo 1996

 

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