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Meira - 87 IndyCar-Rennen ohne Sieg
Vitor Meira sitzt bei Panther Racing fest im Sattel, auch wenn der Brasilianer noch kein einziges seiner 87 IndyCar-Rennen gewinnen konnte
(Motorsport-Total.com) - In die USA kam Vitor Meira eigentlich nur durch einen dummen Zufall. Das große Ziel des Teenagers aus der Landeshauptstadt Brasilia war - wie für so viele seiner Landsleute - die Formel 1. Er gewann die nationale Kart-Meisterschaft, holte sich in der südamerikanischen Formel 3 im Jahr 2000 den Titel und ging nach Europa mit einer klaren Vorgabe: Ein Formel-1-Test muss her.
Doch plötzlich offerierte ihm der schwerreiche damalige IRL-Teambesitzer John Menard - der Vater von NASCAR-Pilot Paul Menard - einen Einsatz über die letzten vier Saisonrennen in der IRL-Saison 2002. Der dumme Zufall lautet: Meira holte sich im letzten Saisonrennen in Texas die Pole Position und beendete sein Wochenende mit einem hervorragenden dritten Platz.
Nach Team Menard und Rahal Letterman Racing ist das Panther-Team nunmehr seine dritte IndyCar-Station - aber trotz mittlerweile 87 IRL-Starts hat Meira noch kein einziges Rennen gewonnen. Er gilt in den USA als der ewige Zweite, denn seine Statistik weist nicht weniger als acht zweite Plätze auf, darunter auch zweimal im Indy 500.
Panther-Teamchef John Barnes, der 2001 und 2002 zusammen mit Sam Hornish Jr. zwei IRL-Titel gewann, macht sich keine Sorgen: "Es wird geschehen. Wir machen uns keine Gedanken darüber und ich bin mir ziemlich sicher, dass auch er sich keine Sorgen macht."
Übrigens: Sein Cockpit dürfte Meira 2009 sicher haben, denn auch Mike Griffin, der Panther-Mitbesitzer, lobte den Brasilianer: "Er ist ein tolles Teammitglied und ein ausgezeichneter Taktiker mit einem hervorragenden technischen Verständnis."
Der 31-Jährige selbst hat keinerlei Zweifel: "Es werden viele Menschen glücklich sein, wenn es passiert. Nicht nur im Team, denn es gibt viele Kollegen, die mir das wünschen. Ich glaube, es wird ein ganz toller Tag werden."









