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24h Daytona 2018 in der Chronologie: Sieg für Action Express!

Nachlese 24-Stunden-Rennen Daytona 2018: +++ Action Express #5 siegt souverän +++ Alonso-Auto mit Defekten +++ Ganassi feiert 200. Rennsieg +++

23:37 Uhr

Auf Wiedersehen!

Damit verabschieden wir uns nun von unserer Berichterstattung von den 24 Stunden von Daytona 2018 - von einem Rennen, das Geschichte geschrieben hat. Sicherlich nicht als dramatischstes Rennen, das wir hier jemals hatten, aber mit dem Distanzrekord haben wir eine 36 Jahre alte Marke gebrochen. Wir hoffen, dass Ihnen das Lesen unsere Tickers genauso viel Spaß gemacht hat wie uns, über dieses kleine Stück Geschichte zu schreiben. Roman Wittemeier, Heiko Stritzke und Mario Fritzsche bedanken sich fürs Mitlesen und wünschen eine angenehme Rückkehr in die motorsportliche Winterruhe! Wobei: Nächstes Wochenende stehen ja schon die 12 Stunden von bathurst auf dem Programm. Bis bald!

Filipe Albuquerque  ~Filipe Albuquerque ~

23:32 Uhr

Fernando Alonsos Fazit

Fernando Alonso geht zufrieden nach Hause. Trotz seines erneuten Technikpechs ist er sehr zufrieden: "Ich habe hier viele Dinge gelernt, die ich vorher nicht kannte. Ich weiß heute viel mehr als ich gestern wusste. Ich glaube, ich kann einen Prototyp jetzt auf einem höheren Level bewegen als vor zwei Wochen." Das gesamte Fazit gibt es HIER zu lesen.


22:44 Uhr

Die Gesamtsieger, #5 Action-Express-Cadillac, in der PK

Christian Fittipaldi: "Das war gelinde gesagt richtig aufregend. Es war ein 24-stündiges Sprintrennen. Weil es nur ganz wenige Gelbphasen gab, wurde das Material richtig beansprucht. Auch an unserem Auto gab es während der letzten sechs oder sieben Stunden ein leichtes Überhitzungsproblem. Zum Glück ist alles gut gegangen. Was mich am meisten beeindruckt hat, war die Tatsache, dass sich das Rennen in einer Minute von einem Langstrecken- in ein Sprintrennen gewandelt hat. 365 Tage nachdem wir so knapp dran waren, haben wir es jetzt geschafft."

Joao Barbosa: "Es war eine unglaubliche Erfahrung. Das ging schon bei der Pre-Race-Show mit all den berühmten Namen los. Jeder Fahrer, der hier angetreten ist, hatte das gleiche Ziel. Zum Glück konnten wir uns das Rennen in der Schlussphase so einteilen, dass wir durchkamen. Wir mussten da ganz behutsam mit dem Gaspedal umgehen. Dank der Unterstützung aller Beteiligten hat es funktioniert."

Filipe Albuquerque: "Vom Start bis weit ins Rennen hinein war es richtig unterhaltsam gegen Penske. Speziell die Kämpfe gegen Helio waren toll. Ich musste ein paar Mal richtig gehend lachen. Auch die Nacht hat Spaß gemacht. Das Problem in der Schlussphase war, dass mein Lenkrad aussah wie ein Christbaum. Es hat überall nur geblinkt, weil die Wassertemperatur und alles mögliche im kritischen Bereich waren. Ich dachte wirklich, uns würde der Motor eingehen, aber er hat gehalten. Mit Blick auf das vergangene Jahr wurde das Ganze dann auch etwas persönlich. Das, was vergangenes Jahr passierte, hat uns nicht gekillt, sondern stärker gemacht."

Bob Johnson (Teambesitzer): "Ich weiß, wie hart alle Teams arbeiten, um bei den 24 Stunden von Daytona Erfolg zu haben. Ich muss an die Jungs denken, die nicht nur nicht gewonnen haben, sondern das Rennen kurz vor Schluss auch noch aufgeben mussten. In ihrer Haut möchte ich nicht stecken. Ich möchte mich einfach nur bei unserer Truppe für die intensive Arbeit bedanken. Jetzt freuen wir uns auf diese Saison."


22:02 Uhr

Die GTLM-Sieger, #67 Ganassi-Ford, in der PK

Richard Westbrook: "Für uns war es einfach ein unglaubliches 24-Stunden-Rennen - so intensiv gegen unsere Teamkollegen, die unsere Freunde sind, gekämpft zu haben. Es gab keine Teamorder. Es war harte Arbeit. Dass wir den 200. Rennsieg für Chip eingefahren haben, fühlt sich natürlich großartig an. Für mich ist es zudem der erste Sieg hier in Daytona."

Ryan Briscoe: "Einfach eine unglaubliche Leistung des gesamten Teams. Beide Autos waren vom Start bis ins Ziel unglaublich stark unterwegs. Ich bin einfach nur stolz auf meine Teamkollegen und das gesamte Team. Es war einfach perfekt."

Scott Dixon: "Daytona zu gewinnen, ist immer etwas Besonderes. Dieser Ort hat so viel Geschichte. Für mich persönlich war es eines der Rennen, in denen ich am nervösesten war. Die ganze Zeit so eng gegen die #66 zu fahren, war wirklich anstrengend. Es ist einfach ein toller Sieg für uns. Richard, Ryan und das ganze Ganassi-Team haben richtig gute Arbeit abgeliefert."

Chip Ganassi (Teambesitzer): "Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich kann Scott nur zustimmen, wenn er sagt, dass es ein nervlich unglaublich anspannendes Rennen war. Wir konnten eigentlich nur verlieren und das sind immer die schwierigsten Rennen."


20:59 Uhr

Daytona-Party: Heute wird Porutgiesisch gelallt


20:55 Uhr

Erste Stimmen aus dem Ford-Lager

Scott Dixon: "Das war so eng, speziell mit unserem Schwesterfahrzeug. Ganzes Team hat hart gearbeitet, wird hatten kein einziges Problem. Richard hat in der Nacht einen unglaublichen Job gemacht. Gratulation an das ganze Team. Ein verrückter Meilenstein für Ganassi."

Chip Ganassi: "Viele solcher Rennen gewinnt man nicht. Wir sind die ganze Zeit auf den ersten beiden Plätzen gewesen. Da will man es natürlich nicht aus der Hand geben. Es gibt einen Unterschied zwischen nicht gewinnen und verlieren. Es freut mich riesig für die Ford Motor Company und alle hier im Team, sei es IMSA, WEc, IndyCar oder NASCAR."


20:52 Uhr

Sensationelle Rekorddistanz

Weil es tatsächlich im gesamten Rennen nur vier Gelbphasen und nur einen kurzen Regenschauer gab, konnten die Piloten hier immer kräftig auf das rechte Pedal treten. Die Konsequenz: Das Siegerteam spulte hier satte 808 Runden ab. Das entspricht einer Distanz von 4.629 Kilometern. Unseren Rennbericht findet ihr hier! Zu den Ergebnissen der 24 Stunden von Daytona 2018 geht es hier lang!


20:44 Uhr

Geschafft: Action Express Cadillac #5 gewinnt 24h Daytona 2018!

Riesiger Jubel im Lager von Action Express. Filipe Albuquerque, Joao Barbosa und Christian Fittipaldi gewinnen die 24 Stunden von Daytona 2018 vor dem Schwesterauto #31 mit Conway, Nasr, Curran und Middleton. Auf Platz drei kommt der beste LMP2-Wagen ins Ziel: Es ist der Core-Oreca mit Braun/Duval/Dumas/Bennett. In der GTLM-Klasse jubelt Ford zum zweiten Mal in Folge. Diesmal stehen Dixon/Westbrook/Briscoe ganz oben auf dem Podest vor den Vorjahressiegern Hand/Müller/Bourdais und der Corvette von Garcioa/Rockenfeller/Magnussen. In der GTD-Kategorie freut sich Lamborghini über den ersten Erfolg in einem großen 24-Stunden-Rennen. Bortolotti/Ineichen/Perera/Breukers siegen im Auto von Grasser.

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